Wärme-/Kältebehandlung, Mikrowelle

Die Anwendung von Kälte kann bei entzündlichen Prozessen, wie zum Bespiel einer Schleimbeutelentzündung oder bei akuter Arthritis, zur Linderung von Schmerzen führen. Bei der Kältetherapie ist dabei allerdings zu beachten, dass die Anwendung gewebeschonend erfolgt.

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Durch die Kälte werden die Schmerzrezeptoren in der Haut und den darunter liegenden Geweben in ihrer Funktion gedrosselt, so dass eine kältebedingte Schädigung der Haut zunächst nicht wahrgenommen wird. Durch unkontrollierte Kälteanwendung können Verletzungen entstehen, die einer Verbrennung ähnlich sind.

Von der Wärmetherapie profitieren vor allem verspannte Muskeln. Verspannte Muskeln werden schlechter durchblutet als gesunde Muskeln. Das führt zu einer schmerzhaften Anreicherung von Stoffwechselprodukten, was die Muskelverspannung wiederum verstärkt. Ein „circulus vitiosus“ (lateinisch: „schädlicher Kreis“) bildet sich auf diese Weise aus. Wärme steigert die Durchblutung und ist so ein probates Mittel Muskelverspannungen zu begegnen und Schmerzen zu lindern.

Neben den klassischen Wärmeanwendungen in der Physiotherapie wie z. B. die heiße Rolle oder die Fangopackung, wenden wir in der Praxisklinik Zähringen Orthopädie/Unfallchirurgie eine weitere Form der Wärmetherapie an: die Mikrowellenbehandlung. Für die Behandlung von manchen Erkrankungen ist es nötig in der Muskulatur eine Tiefenwärme zu erzeugen, die über eine Wärmezufuhr beispielsweise mit Wärmepackungen nicht zu erreichen ist. Deshalb setzen wir in solchen Fällen die Mikrowellentherapie ein, da hier die Umwandlung elektrischer Energie in Wärmeenergie direkt im Gewebe erfolgt. Durch wählbare Pulsfrequenzen sind die Wärmepulse zum einen deutlich spürbar, zum anderen können bei gleichbleibender mittlerer Leistung höhere Intensitäten angewandt und damit höhere Eindringstufen erzielt werden.